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Unternehmensberatung zu digitalen Medien

„Kannst Du uns mit Texten für unsere Unternehmensseite helfen?“ oder „Wir möchten im Internet sichtbarer werden: Kannst Du uns dazu beraten?“ sind zwei der am häufigsten gestellten Anfragen der letzten Jahre.

Ich mache das gerne und bin immer neugierig auf das, was das Unternehmen anbietet und welche Kanäle es bisher bespielt. Wir vereinbaren also immer zuerst ein Kennenlernen. Dabei geht es um das bisherige Vorgehen des Unternehmens, die Wünsche und die Fragen bzw. Lücken, die es noch gibt, was digitale Medien angeht. 

Das ist immer individuell und immer davon abhängig, ob Ideen erwünscht sind oder es um etwas strikt Vorgegebenes geht, wie z.B. die Überarbeitung von Start- oder Teamseiten oder die Entwicklung eines Redaktionsplans für ein Unternehmensblog.

Drei Aspekte tauchen jedoch immer auf und enden immer in einer wertvollen und  aktualisierten Version dessen, was bisher bereits vorliegt. 

  1. Was muss auf der Unternehmensseite aktualisiert/modernisiert werden und ist die Seite gut suchmaschinenoptimiert?
  2. Welche Kanäle werden bisher bespielt und wie?
  3. Wie sieht es aus bei den Themen: Empfehlungen, Bildsprache und Content recycling?

Aber eins nach dem anderen. Let’s go!

Digitales bedeutet (auch) Grenzen setzen

Im Unternehmen gibt es entweder bestimmte Vorstellungen oder Wünsche und Ideen, wie das mit den digitalen Medien funktionieren soll. Es geht nicht nur um Sichtbarkeit und neue Kunden/Kundinnen, es geht auch darum, wie sich ein Unternehmen wohlfühlt mit dem, was in die Weltöffentlichkeit hinaus gegeben wird. 

Vor allem geht es aber darum zu schauen: Was funktioniert und wo heißt es „Grenzen setzen“.

Beispiel: Ich werde zu Texten für die Start- und Teamseite angefragt. Im Gespräch mit einer der Chefinnen und dem Marketing-Mitarbeiter werfe ich einen Blick hinter die Kulissen. Gleichzeitig achte ich auf Wording und Ziele sowie das, was stärker in den Vordergrund treten oder neu aufgelegt werden soll.

Zwei Dinge sind dabei immer wichtig zu betonen, meiner Meinung nach:

  1. Es geht nicht darum, viele verschiedene Social Media Kanäle zu bespielen, sondern eher weniger Kanäle, gezielt sowie effizient.
  2. Es geht darum, Alleinstellungsmerkmale sowie neue Themen und Trends herauszuarbeiten.
  3. Es muss nicht alles gleichzeitig passieren und umgesetzt werden: oftmals im Gegenteil. Es gilt nach einigen Wochen zu schauen, was gut ankommt und wo noch nach justiert werden muss. 

Über allem steht das große Glück, dass digitale Medien immer anpassbar sind. Es ist sogar ein MUSS immer mal wieder zu schauen, dass eine Webseite nicht überladen wird mit der Zeit und die Kernthemen an den ersten Stellen sichtbar sind. 

Unkenntnis und Unsicherheit in Sachen Digitales

Ich hatte eine Kundin, die mich bat, ihr bei der Erstellung eines Webauftritts zu beraten und unterstützen. Sie holte ich und einen Designer an einen Tisch.

Als ich sie fragte, was sie sich vorstelle und was sie konkret bräuchte, sagte sie: „Ich weiß es nicht. Ich kenne mich nicht aus damit.“ Es ist ein Fall, wie ich ihn oft bei Solopreneur*innen erlebe. Gemeinsam schauen wir dann, was …

  • … der Inhalt (in Bild und Text) der Seite grob sein soll.
  • … wie wir die Seite aufbauen, damit die Zielgruppe bestmöglich abgeholt wird.
  • … was der Kundin/dem Kunden wichtig ist, damit er bzw. sie sich selber auch wiederfindet in der Webseite wie auch anderen Medien.
  • … was an Vorarbeit geleistet werden muss, damit wir alle starten können.

Es geht dabei um Inhalte, Branding, Struktur, strategisch sinnvollste Zusammenarbeit aller Beteiligten, Zeitschiene und dem, was die Kundin/der Kunde vorab an Infos liefern muss.

Hinzu kommt natürlich, welche Tools wir im Team nutzen, damit Arbeitsvorgänge transparent und flexibel verfolgt und nachgehalten werden können.  

Es ergab sich im Gespräch mit dieser Kundin, dass sie zwei Zielgruppen hat und wir parallel zur Webseite einen Flyer entwickeln. Es braucht etwas Haptisches, was die eine Zielgruppe besser abholt als ein digitale Medium.