You are currently viewing Das Briefing als Richtschnur für Deine Aufträge

Das Briefing als Richtschnur für Deine Aufträge

Diese Woche war die Woche der B2B Kunden und Kundinnen. Ich mag das. Was ich daran mag, ist, dass die Arbeit nachhaltig und keine Eintagsfliege ist. 

Und dann weiß ich konkret, woran ich bin und der Kunde/die Kundin auch. Deshalb stand es diese Woche an, drei verschiedene „Richtlinien“ zu erhalten, in denen Informationen zu den jeweiligen Aufträgen stehen. Die bekomme ich nach erstem Beschnuppern mit dem Team oder dem Auftraggeber/der Auftraggeberin. Es macht einfach ungeheuren Spaß, Menschen kennenzulernen, in Resonanz zu gehen und zu schauen, wie ich mit meinen Text- & Social Media- bzw. Beratungsdienstleistungen unterstützen kann. 

Nach einem ersten Gespräch und wenn die Zusammenarbeit zustande kommt, versende ich ab jetzt – dort, wo nötig – ein Briefing. Warum? Weil ich ein paar Dinge wissen muss, bevor es ans Texten geht. Was dies konkret ist, dass schreibe ich Dir im Folgenden.

Texte sind nie gleich Texte

Die erste Frage, die es zu klären gilt, ist: Für wen schreibe ich konkret? Wer ist (nicht nur) die Zielgruppe, sondern was sind die Eigenschaften der Zielgruppe. Alleine dadurch unterscheiden sich Texte bereits enorm. Oftmals entscheiden sich anhand der Zielgruppe bereits auch folgende Aspekte:

1) Wird gesiezt oder geduzt?
2) Welche Sprache nutzt die Zielgruppe und welche Stilmittel sind angebracht bzw. notwendig?
3) Wie sieht es mit Gender aus? In welcher Form soll das stattfinden?
4) Sollen Fachausdrücke integriert sein im Text, ja oder nein?
5) Was sind die Hauptziele bzw. Kernaussagen? 

Und nicht zuletzt die Bildsprache ist ausschlaggebend dafür, ob Texte gut bei den Leserinnen und Lesern ankommen. Gerade visuelle Mittel bleiben nachhaltig hängen! 

yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7 - Das Briefing als Richtschnur für Deine Aufträge

Texte müssen zum Medium passen

Eine erste grobe Unterscheidung findet statt, wenn klar ist, ob die Texte für ein Print oder Online Medium sein sollen. Print-Medien haben keinen Call to Action, keine suchmaschinenrelevanten Eigenschaften und keine Verlinkungen. Anders als Online-Texte. Online-Texte wiederum haben oftmals keinen Spannungsbogen, haben generell eine andere Struktur als gedruckte Texte und brauchen andere Stilmittel als Print-Medien. 

Bei digitalen Texten ist vor allem immer darauf zu achten, dass die Texte verständlich sind und gut lesbar. Sie sollen keine Aneinanderreihung von Schlagworten sein in verschiedenen Varianten. Das Lesen bzw. scannen der Texte soll Spaß machen und die Leserinnen/Leser nachhaltig in den Bann ziehen ;O).

Und letztendlich geht es um das Format und die Themen an sich. Logo! Wenn ich für eine B2B-Seite schreibe, schreibt sich das anders als eine Hobbygärtnerseite. Im Grunde ist das wie bei Kleidung, je nach Anlass und nach Rahmenbedingungen ziehst Du Dir etwas anderes an. 

 

yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7 - Das Briefing als Richtschnur für Deine Aufträge

Informationen, die für die Preisgestaltung wichtig sind

Viele fragen mich, was ein Text kostet. Ein Text ist anders als eine Hose oder ein Paar Schuhe. Selbst der Preis bei Kleidung hängt von Material, Herstellung, Marke und Menge ab. Bei Texten ist das ähnlich.

Beispiel: Wenn ein Auftraggeber/eine Auftraggeberin 2 Blogtexte pro Woche haben möchte, geht es nicht nur ums Schreiben. Zu folgenden Aspekten brauche ich zusätzliche Informationen:

  1. Wieviel Texte sollen pro Zeiteinheit geschrieben werden?
  2. Wie lange sollen die Texte sein? Eine Angabe z.B. von 800 oder 1400 Worten pro Artikel ist sinnvoll.
  3. Sollen die Texte (falls es digitale Texte sind) suchmaschinenoptimiert sein? Gibt es eine SEO-Analyse bzw. wer stellt mir die Keywords (pro Artikel/pro Unterseite) zur Verfügung?
  4. Erhalte ich Links/Informationen, die der Recherche dienen bzw. Stichworte oder mache ich meine Recherche selbst?

Du siehst: Es ist nicht die reine Schreibarbeit, sondern vor allem die Vorbereitung, die ein Text braucht. Und außerdem muss ich wissen: Wird mein Name beim Artikel oder im Impressum erscheinen oder gebe ich das komplette Copyright ab?

Als Autorin natürlich für mich wichtig. Als Leitfaden habe ich ein grobes Briefing (hier das pdf -Download runterladen) erstellt.