Work Life Balance bis zum Abwinken

Work Life Balance bis zum Abwinken

Manchmal ist es zum hyperventilieren, was alles so los ist. Zum einen der Druck, den Du Dir selber machst. Zum anderen das, was von außen auf uns einwirkt. Das ist nicht ohne.
Viele Menschen merken erst, wenn sie krank werden, wieviel sie jeden Tag rocken. Ohne Unterlass, ohne mal anzuhalten und zu hinterfragen. Sondern einfach, weil es selbstverständlich scheint. Was aber, wenn Du Dich mal fragst ob du happy bist und ob Du Dich mit allem was du so tust ausgeglichen fühlst.

Job, Dein Alltag – alles in Deinem Leben hängt zusammen.
Wenn alles gut austariert ist, dann hast Du mehr Energie und bist gesünder.

 

Work ist gut aber nicht alles

Ich arbeite gerne. Ich hoffe Du auch. Wer einen Job hat, der ihn erfüllt, für den ist Arbeit relativ. Es ist kein Dauerstress, sondern etwas was einen erfreut und was dir Energie gibt – statt nimmt.
Egal aber wie herum: Arbeit ist Arbeit und saugt Energie und Zeit, Lebenszeit.

Deshalb ist es doch wichtig auf ein paar Dinge zu achten.

Schon wenn Du auf ein paar von diesen Dingen achtest, dann hast Du davon einige Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Du bist zufriedener
  • Du hast nicht das Gefühl im Hamsterrad zu sein und nichts anderes mehr zu machen
  • Du verbringst eine gute Zeit mit den Menschen, die Du magst
  • Du lebst gesund
  • Du bist fit
  • Du konzentrierst dich auf Dinge, die du magst und die dir neben der Arbeit Spaß machen!

Und – zack – bist Du schon viel ausgeglichener. Das sind natürlich für jeden Menschen andere Faktoren. Wenn Du die TOP 5 Dinge machst, die Du magst, dann bist du einfach ein glücklicherer Mensch. Denn dann sorgst Du Dich gleichzeitig um Dein eigenes Glück, deine Zufriedenheit und Dein inneres Gleichgewicht.

 

Social Media Druck ohne Ende

„Was ist Dein Ziel der Woche?“ oder „Welche Erfolge hattest Du dieses Jahr?“ sind typische Social Media Fragen. Auch das „ständig posten müssen“ drückt. Dabei entscheidest Du doch selbst, was Dir noch gut tut und wo es zu viel wird. Für Jemanden, der um seine Work-Life-Balance bemüht ist, nicht immer einfach ständig mit Posts dieser Art konfrontiert zu sein. Jeder misst sich dadurch ständig, mehrmals täglich mit Anderen. Egal ob bewusst oder unbewusst.Es geht dabei gar nicht darum, wer weiter, schneller, besser kann. Das ist und bleibt relativ.

Hier 5 Fragen, die den Druck etwas rausnehmen.

  1. Was sind meine heutigen TOP 3 Prioritäten und was ist weniger wichtig?
  2. Welchen Sozialen Medien Kanal kann ich heute vernachlässigen?
  3. Wo kann ich etwas automatisieren (z.B. bei Instagram)?
  4. Wann habe ich Lücke, die ich effizient mit einem to Do füllen kann?
  5. Zu welchen Tageszeiten möchte ich posten und wann gönne ich mir Ruhe und Auszeiten?

Müssen musst Du dabei gar Nichts, außer schauen was gut für Dich ist und wo es anfängt Dich unter Druck zu setzen. Das sind die Momente bzw. die Stellschrauben bei denen Du genauer hinschauen solltest. Lass den anderen ihre „Erfolge“ und Herangehensweisen und schaue einfach was das für Dich sein könnte.

Für den einen ist Erfolg alle drei Jahre ein neues Sofa zu kaufen, für den anderen ist es genug zu essen zu haben und noch andere finden das alles Käse. Sie messen ihren Erfolg daran wie gesund sie sind, wieviel gute Zeit sie mit ihren Liebsten verbringen oder wieviele Bücher sie in einer Woche gelesen haben.

 

Was Dein Maßstab für Deinen Erfolg und Dein Glück ist, ist alleine deine Sache.

 

Lass doch alle schreiben, was sie schreiben. Deine Realität hat doch Nichts mit der Realität der Anderen zu tun.

Selbst Fragen nach deiner Positionierung, Sichtbarkeit, neuesten Errungenschaften, Pläne für das kommende Jahr – egal was: Du entscheidest, was Dich davon tangiert und was nicht. Such Dir was aus und richte deinen Alltag danach aus.

Mach Dir keinen Druck und lass Dir auch von Anderen keinen machen. Schau doch einfach selbst, was du zu Deiner individuellen Balance brauchst. Du wirst es merken, denn Du wirst Energie haben und happy sein.

 

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Work Life Balance ist das Ziel

Klar, ist Work Life Balance das Ziel. Und manchmal scheint es unerreichbar. Ich habe es für mich in kleinere Schritte aufgeteilt und diese nacheinander „abgearbeitet“.

Das hat verschiedene Vorteile:

  • das Ziel erscheint nicht so riesig sondern bleibt überschaubar
  • Du kannst flexibel auf externe Einflüsse reagieren und Deine Ziele anpassen
  • Du verirrst Dich nicht, sondern bleibst auf deinem Weg, Schritt für Schritt
  • Du kannst Deine kleinen Ziele besser nach außen kommunizieren

Ich mache das jede Woche, dass ich mich immer wieder frage (mehrmals die Woche): bin ich noch auf dem richtigen Weg? Ist mein Ziel immer noch mein Wunsch oder Traum? Habe ich ausreichend Grenzen gesetzt, um externe Dinge davon fern zu halten mich von meinen Zielen abzubringen?

Was ebenso gut funktioniert ist, Dir ein Visionboard sichtbar aufzuhängen. Dir immer wieder zu vergegenwärtigen, wohin Du willst und was Dein Ziel ist hilft sehr!

Was sind deine Tipps zum Thema und welche Ziele hast du damit schon erreicht? Mail mir, gerne an redaktion(at)textwelle.de!

 

Auch Mindmapping hilft zur Ziel Verwirklichung. Und über „Geht nicht, gibt’s nicht“ habe ich HIER geschrieben.

Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Mit zunehmendem Alter bekommt man mehr Erfahrung, was man braucht und was zu viel wird. Früher habe ich mich mehr aufgeregt und gestresst und das Leben war auch turbulenter und voller: kleine Kinder, Eltern, die gepflegt werden mussten, viele Tiere, gucken, dass das Geld rein kommt, bauen und renovieren … Heute gehe ich es ruhiger an, lasse die Dinge ruhen, die ich ruhen lassen möchte und vor allem, gehe ich nicht mehr zu Terminen, wenn ich das nicht möchte und es mir keine Freude macht. Das spart Zeit und Energie und macht Lust auf die Woche und die Tage … weil man es sich schön(er) machen kann. Jedes Alter hat seine Eigenheiten und Weisheiten und ich denke, dass meine Kinder da schon einen Schritt weiter sind als ich in ihrem Alter 🙂 Liebe Grüße!

    1. Textwelle - Redaktion

      Das ist toll, dass Du das alles so siehst und heute ein Stück weit anders machst! Prima! Lieben Dank für Deinen Support und Deine Erfahrungsmitteilung!
      Grüße!! Sirit

  2. Marion

    Vor einigen Jahren habe ich selbst Time & Priority Management Trainings gegeben. Organisation ist alles. Was die meisten am Organisieren ihrer Tasks vergessen ist, auch die persönlichen Tasks mit einzuplanen. In dem Moment, an dem man versteht, dass Privatleben Priorität 1 hat, wird vieles lockerer. Schöner Artikel. Gerne gelesen.

    1. Textwelle - Redaktion

      Danke, Marion! hab einen guten Tag! VG, Sirit

  3. Tanja L.

    Meine Work-Life Balance war nach der OP von meinem Freund ziemlich ungleichmäßig verteilt. Gefühlt nur noch work, auf der Arbeit und daheim. Der Körper wollte dann nicht mehr und ich hab mir beim Sport nen Arm gebrochen. Seine Art zu zeigen, dass ich wieder mehr an mich denken muss. Ich werde jetzt wenn ich wieder arbeiten gehe abends mehr Zeit für mich einplanen. Dann wird eben Döner gekauft und nicht gekocht, es bleibt mal was liegen oder wird gar nicht mehr gemacht. Das Leben darf halt nicht nur aus Pflichten bestehen. Ich hoffe sehr, dass ich das auch langfristig so durchhalten kann.

    1. Textwelle - Redaktion

      Ach, Tanja, ja kann ich gut nachvollziehen! Aber zumindest bist Du Dir dessen bewusst! Gut so! VG, Sirit

  4. FiosWelt

    Work Life Balance ist ein wichtiges Thema. Ich versuche mir immer gezielt Auszeiten zu nehmen. Ab und an braucht man auch mal eine Pause. Mit Kindern ist das manchmal echt nicht so leicht.

    Liebe Grüße
    Fio

    1. Textwelle - Redaktion

      Nein, Fio, das stimmt, mit Kindern ist alles anders! VG, Sirit

  5. Busymamawio

    Das sind mal wieder so wahre Worte! Ich habe meinen Job auch immer sehr gerne gemacht. Aber es war einfach zu viel und zu lange. Jetzt am Ende der Elternzeit freue ich mich wieder auf meine Rückkehr in den Beruf. Es gehört eben doch einfach beides dazu.
    Viele Grüße
    Wioleta

    1. Textwelle - Redaktion

      Das stimmt, Wioleta! Danke Dir! Sirit

  6. Ich habe so viele Menschen in meiner Praxis, die genau aus den genannten Gründen erkrankt sind. Leider ist es schwer aus diesen Mechanismen auszusteigen. Es erfordert ein radikales Umdenken und das ist nicht immer ganz einfach. Und nein Organisation und Selbstoptimierung ist nicht alles! Reflektion ist der Schlüssel aus diesem Teufelskreis.
    Alles Liebe
    Annette

    1. Textwelle - Redaktion

      Ja, Bewusstsein und Reflexion sind die ersten Schritte. Danke, Annette! VG! Sirit

  7. Manuel

    Ich bin der Meinung man muss sich dies einteilen. Mal mehr Arbeit und dann mehr Freizeit. Es ist kaum zu schaffen es immer in der Waage zu halten.

    1. Textwelle - Redaktion

      Ja, einteilen ist gut und auch Tagesformabhängig. Das stimmt. Danke Dir. Manuel! Viele Grüße! Sirit

  8. Lisa

    Ein wirklich wichtiges Thema. Ich lasse mich auch oft unter Druck setzten – Social Media ist dabei nicht wirklich eine große Hilfe. Man muss sich da wirklich auf seine Prioritäten konzentrieren und die auch bewusst machen.

    LG Lisa

  9. Jana

    Ich habe das Glück, meine Arbeitszeiten halbwegs selbst bestimmen zu können, so gönne ich mir aktuell 3 Tage Wochenende und 4 Tage arbeiten! Tut mir gut und ich schaffe zu Hause noch mehr und habe auch mal Zeit für mich, als wenn ich eine normale 5-Tage-Woche hätte!

    Liebe Grüße
    Jana

  10. Petra Bauer

    Work Life Balance ist in meinen Augen wichtiger denn je. Meist merkt man es erst wenn es zu spaet ist sich eine Auszeit aus dem Hamsterrad zu nehmen. Das Bewusstsein dafuer zu entwickeln ist fuer manchen schwer.Ich habe jetzt auch das Glueck meine Arbeitszeiten selbst zu bestimmen. Und ich habe wieder deutlich mehr Energie und Lebensfreude.
    Liebe Gruesse
    Petra

    1. Textwelle - Redaktion

      Hi Petra! Das ist super, dass Du da flexibel bist. Hört sich sehr gesund an! Danke Dir! VG, Sirit

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