5 Tipps zu kreativen Worten für Deine Texte

Die richtigen Worte sind magisch und machen einen Text zu etwas Besonderem

Worte sind noch lange nicht gleich Worte. Wenn wir uns etwas Mühe geben oder es schlichtweg trainieren, dann kann (D) ein Text ein Meer von Emotionen, Stimmungen und Besonderem werden. Ich gebe Dir hier ein paar Tipps und Ideen. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wenn Du weitere Vorschläge hast was Wortfindungen angeht.

 

Synonyme sind Farbnuancen Deiner Texte

Synonyme – was ist das überhaupt? Synonyme sind bedeutungsgleiche oder -ähnliche Wörter oder Wortgruppen. Sie sind Teil von gutem Content. Wer immer das gleiche schreibt oder immer die gleichen Ausdrücke nutzt, dem wird es 1. selber langweilig nach einer Zeit und 2. schlafen ihm die Leser ein oder bleiben ganz weg.
Stell Dir vor Du würdest einen Himmel malen und das mit nur einem Blauton. Das wäre noch nicht mal annähernd ein echt aussehender Himmel. Es wäre quasi nur eine Andeutung.
Verschiedene Blautöne sind unabdingbar. Das ist auch bei Texten so: Verschiedene Worte oder Begriffe sind sehr wichtig. Sie machen einen Text lebendig, erfrischend und abwechslungsreich.

Ich gebe Dir ein paar Beispiele: „Direkt neben mir geht ein Mann. Er sagt etwas.“ => „Direkt neben mir schlendert ein Mann. Er nuschelt etwas.“

Wer sich ein wenig Mühe mit Worten gibt kann so direkt eine Emotion, Stimmung oder einen besonderen Touch in seine Sätze geben.

 

Adjektive und Adverben bringen Zusatzinformation

Schule schon einige Jahre her? Erinnerst Du Dich aber dennoch an Adjektive?

Genau, dass sind die Worte, die auch Eigenschaftswörter, Beiwörter und Wie-Wörter genannt werden. Sie beschreiben, wie etwas beschaffen ist. Sie beschreiben auch die Beziehung von Dingen, Sachen, Vorgängen oder Zuständen. Zum Beispiel: Der interessante Inhalt, die blaue Tasse, der kleine Mann, die große Frau. Überlege Dir doch öfter mal beschreibende Worte und füge Sie in Deinen Satz mit ein.

Kennst Du den unterschied zu Adverben noch? Adverben beziehen sich auf Verben. Wie tut jemand etwas? Er schreibt schnell, sie isst langsam.

Es ist eine Frage der Übung darauf zu achten einen Satz durch Adjektive und Adverben ein wenig kreativer zu gestalten. Probier es mal aus!

 

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Worte in Form von Substantiven

Substantive nenne ich hier der Vollständigkeit halber. Sie werden auch Nomen oder Hauptwörter genannt. Du weißt es bereits oder erinnerst Dich sicher. Baum, Kopf, Haus, buch etc. sind Substantive. Darüber hinaus gibt es noch es noch Substantivierungen von Worten (Verben, Adjektive, etc.) wie z.B. das Malen, das Schöne. Auch zusammengesetzte Substantive tauchen hier auf wie z.B. Wasserschlauch (Wasser & Schlauch), Haarpracht (Haar & Pracht), Buchregal (Buch & Regal).

Spannender wird es, meiner Meinung nach wieder, wenn es um zusammengesetzte Worte geht wie Ballspielen, Tunichtgut oder Stelldichein. Da ist einiges möglich an Kreationen!

 

Lautmalerei ist mein Favorit

Schmackes, Papperlapapp, Kladderadatsch, Zischen, Blubbern … sind Worte, bei denen wir direkt eine Assoziation haben wie es sich anhört, anfühlt, riecht oder schmeckt. Viel zu sehr sind wir darauf geeicht nur korrekte Worte und gutes Deutsch in unseren Texten zu verwenden. Dabei macht es viel mehr Spaß und ist auch für Leser eine Freude, wenn wir uns verbal mal „gehen lassen“.

 

Die Onomatopoesie meint die Wiedergabe sowie Nachahmung von nicht-sprachlichen Lauten durch sprachliche Mittel.

Das heißt, dass Wörter oder Wortfolgen den Empfänger (Leser, Zuhörer) daran erinnern sollen, wie dieser Gehöreindruck oder Laut, den sie beschreiben, tatsächlich klingt.

Solche onomatopoetischen Wörter erinnern demnach an ein Geräusch oder ahmen es nach, sind aber nicht in jedem Fall selbsterklärend.“

(Quelle: Wortwuchs)

 

Übrigens gibt es noch die Begriffe „Antonym“ und „Homonym“. Während ein Antonym das Gegenteil von etwas bezeichnet (also ist das Antonym z.B. von hell: dunkel) ist ein Homonym ein Wort mit mehreren Bedeutungen. Beispiele sind Band, Bock, Kiefer oder Leiter.

 

Wie bringst Du denn Pepp in Deine Texte? Was fällt Dir dazu ein?

Lies hier bitte weiter über das Thema „Fehler machen ist wichtig“ und „Tipps für Deine Über mich Seite„. Willkommen!

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