Selbstständigkeit braucht Effizienz und gutes Management

Effizienz ist ein wichtigster Aspekt von Selbstständigkeit

Effizienz und Management, sind meiner Meinung nach, Grundlagen für eine erfolgreiche Selbstständigkeit. Bist Du selbstständig? Was sind Deiner Meinung nach die Eigenschaften oder Fähigkeiten, die Du brauchst um erfolgreich selbstständig zu sein? Bitte schreibe mir Deine Antwort in den Kommentar, denn ich bin gespannt, was Du sagst!

Als Texterin und Netzwerkerin habe ich es mit vielen Selbstständigen zu tun. Es gibt einige Eigenschaften, die sehr hilfreich sind, wenn man sie hat. Vieles davon ist nicht genetisch bedingt, sondern (tatsächlich) erlernbar!

 

Selbstständigkeit bedeutet ständig dazu zu lernen

Jeder der sich selbstständig macht, kann nicht alles von Anfang können. Es gibt immer Lernprozesse und auch immer wieder Neues, was es zu lernen gibt. Es ist auch ein individueller Prozess, bei dem es hilfreich ist, wenn ein paar Eigenschaften bzw. Fähigkeiten vorhanden sind.

 

Kommunikation ist immer wichtig bei einer Selbstständigkeit

 

 

1. Kommunikation: Wenn Du kommunikativ bist, ist das hilfreich. Warum? Na, wegen Akquise, Interaktion mit Deinen Kunden und Auftraggebern, Pflege Deiner Social Media Kanäle etc.

2. Digitale Affinität: Ich finde die digitale Welt ist eine unfassbare Quelle an Möglichkeiten erfolgreich selbstständig zu sein! Die digitalen Wege sind kurz. Und wenn Du jeden Kanal so bedienst, wie er bedient werden sollte, dann wirst du es nach kurzer Zeit am Erfolg merken!

3. Struktur und Projektmanagement: Ich mag Struktur. Klar, wer mag das nicht. Ich mag aber Struktur mit einer Lücke für Kreativität und Unperfektionismus. Management dient dazu nicht den Überblick zu verlieren zum einen. Zum anderen dient es aber auch dazu, dass Deine Kunden und Auftraggeber Deine Werke, Projekte, Dienstleistungen finden UND verstehen!

4. Effizienz: Ich bin absolute Effizienz Liebhaberin. Ich mag es, wenn mein Vormittag ausgefüllt ist mit der Umsetzung meiner to do’s und zwar so, dass keine Zeit „verlorene“ Zeit ist. Außerdem erlaubt mit Effizienz, dass ich neben meiner Textagentur noch andere Dinge schaukele, privat wie ehrenamtlich. Das ist genial und bringt mir gute Energie!

5. Chamäleon-Sein: Was ich an einem Chamäleon so faszinierend finde ist, dass es sich enorm anpassen an seine Umgebung. So wie dieses Tier seine Farbe anpasst, arbeite ich auch. Wenn ich Text-Workshops gebe, dann schaue ich genau hin wer meine jeweilige Zielgruppe ist. Ich schaue, welchen Kenntnisstand sie hat, welche Ziele wichtig sind und wie ich sie erreiche bzw. dort abhole, wo sie sich befinden.

All diese Dinge erlernt man – meiner Meinung nach – über die Jahre. Niemand, der eine Selbstständigkeit anstrebt, macht direkt von Beginn an Alles richtig. Gibt es etwas, was Du noch hinzufügen würdest? Was siehst Du noch als hilfreich an in einer Selbstständigkeit?

 

Effizienz – wie geht das?

Wie ich es hin bekomme mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten? Nur mit Effizienz. Ein Großteil meiner täglichen Effizienz basiert auf einer guten zeitlichen und inhaltliche Struktur. Ich lege Wert darauf mir meine Zeit sehr stringent und streng einzuteilen. Was das bedeutet?

 

a) Effiziente Zeiteinteilung ist ein hilfreich

Ich beginne morgens ohne Murren meinen Tagesablauf mit der Pflege meiner Social-Media-Kanäle, rund 3o Minuten und einer (oder zwei) Tassen Kaffee.

 

b) Ich automatisiere ein paar Dinge meiner Arbeit

In den Sozialen Medien kann man einiges automatisieren. Auch von der eigenen Webseite aus geht das. Zusätzlich mache ich Folgendes:

  • ich pflege ich Termine in einen digitalen Kalender ein, die dann aufplöppen ohne, dass ich was öffnen oder machen muss.
  • ich habe Veranstaltungen meines Netzwerks für Frauen (Frau mit Bizz) voreingestellt, damit ich nicht mehr daran denken muss sie einzustellen und auch keine Zeit investieren muss dies zu tun.
  • ich schreibe Texte vorab als Entwurf, oftmals mit Datum, wann sie dann veröffentlicht werden. Ich mache das immer dann, wenn ich eine zeitliche Lücke habe.
  • ich habe eine Bilddatenbank aus der ich Fotos für meinen Content schöpfen kann. Das hilft mir , dass ich dann, wenn ich Bilder brauche dort nur kurz suchen muss. Meist sind sie auch bereits vorab bearbeitet.
  • ich lege mit Termine innerhalb meiner beruflichen Netzwerks verstreut entweder über den Monat verteilt oder geballt alle an einem Vormittag und arbeite sie (wie eine Dampfwalze) ab. Dann habe ich Ideen, Kooperationen, Aufträge etc. immer auf Halde und kann, wenn ich Zeit habe diese aus der Schublade ziehen und abarbeiten. Voraussetzung ist natürlich, dass es keine dringende Deadline gibt.

 

c) Ich verrenne mich nicht in Zeit intensiven Dingen

Wenn ich Homeoffice mache, ist „Wäsche machen“ oder herum kramen absolut tabu. Wenn eine Freundin anruft oder sich auf einen Café quasi während meiner „Arbeitszeit“ treffen will: auch tabu. Und wenn ich zu lange für einen Text brauche oder an meinem Newsletter rum wurschtele, dann kappe ich das und verschiebe. Es mus NIHCT alles HEUTE NOCH und alles PERFEKT erledigt werden!

 

Selbstständig sein bedeutet auch diszipliniert zu sein

 

d) Jeder Tag hat eine andere Qualität

Es ist eines der größten Erkenntnisse meiner Selbstständigkeit: Ich kann nicht an jedem Tag tolle Texte schreiben, ich kann auch nicht an jedem Tag neue Videos drehen oder mich in Bildbearbeitung verstricken. Ich passe den Tag ab an dem ich morgens das Gefühl habe: HEUTE ist dafür der Tag der Tage und dann funktioniert es elegant wie von Zauberhand! Weißt Du was ich meine?

Um es aber nochmal zu betonen: Lücken sind in meinem Zeitplan die effizientesten Räume. Die nutze ich tagtäglich um dorthin flink oder auch mal länger, Tätigkeiten, die im Alltag immer wieder untergehen oder auf Wiedervorlage wandern, abzuarbeiten!

 

Management von Themen und Projekten

Weißt Du, was meiner Meinung nach die wichtigsten Erkenntnisse von Management meiner Themen & Projekte innerhalb meiner Selbstständigkeit sind?

  • ich muss nicht Alles annehmen und nicht Alles machen. Ich mache nur das was sich rechnet und was wirklich auch meiner Zielgruppe und Qualifikation entspricht
  • ich setze Prioritäten, der Rest fällt (erst mal) hinten runter und wird dann gemacht, wenn es genügend Zeit dafür gibt
  • ich lasse mich von Nichts und Niemandem ablenken
  • ich lasse mir entweder von Programmen oder von Menschen helfen

Also im Grunde ist Management eine Mischung aus Sortieren, Überblick behalten und Fokus behalten. Und das jeden Tag aufs Neue. Überblick behalte ich teilweise im Kopf, aber auch z.B. in Redaktionsplänen, die ich mit den einzelnen, Langzeit-Auftraggebern habe. Zusätzlich benutze ich digitale Kalender oder auch Funktionen der Sozialen Medien, die mir angeboten werden.

Ich sehe Management so, dass ich auch nicht bis ins Detail alles selber machen muss. Das frisst nämlich auch zu viel Zeit und ist nicht Sinn der Sache. Als Inhaberin meiner Textagentur Textwelle, gilt es Aufgaben zu sichten, zu verteilen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Nur so behalte ich den Überblick und kann Prioritäten setzen!

 

Wie siehst Du das? Bist Du meiner Meinung oder was sind Deine Erfahrungen?

Möchtest Du wissen, was ich mache, wenn ich einen Blog-Beitrag fertig geschrieben habe? Na, mich um die Sichtbarkeit kümmern! Und hier siehst Du wie Du Instagram für Dein Unternehmen effizient nutzen kannst!

(Visited 68 times, 1 visits today)

4 Comments

  • Linni August 9, 2019 at 8:52 am

    Hallo Sirit,
    das sind hilfreiche Ideen, die ich teilweise nun auch schon berücksichtige. Die anderen versuche ich nun umzusetzen. Danke für den tollen Beitrag!

    Hallöchen,
    ich habe in meinen Vorsätzen in diesem Jahr meinen Lesern und Followern schon gesagt, dass ich nun öfter „nein“ sagen werde und die Zeit zu Hause mit meiner Familie und Freunden genießen werde. Dies kommt immer wieder zu Sprache und deswegen würde ich mich freuen ihnen zeigen zu können wie schön ein Abend zu Hause mit den Erdnusslocken sein kann!

    Schönen Start ins Wochenende!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

    Reply
    • Textwelle - Redaktion August 9, 2019 at 10:40 am

      Nein-sagen ist genial! Ich mache das auch des Öfteren! Was Menschen angeht aber auch Aufträge oder Anderes. Danke Dir Linda! Ich hoffe es geht Dir gut! Hab ein schönes WE!! LG! Sirit

      Reply
  • Christine Erkens August 9, 2019 at 11:59 am

    Ja – das Thema mit dem NEIN gefällt mir und dann muss man oder frau schon mal unfreundlich rüberkommen, wenn man, wie Du so schön schreibst, nicht IMMER Zeit für einen Überraschungsplausch hast. Das kenne ich, denn ich muss in der Regel um 12 Uhr das Essen auf dem Tisch haben, weil das vom Betrieb aus so sein muss, auch wenn wir den Luxus haben, zuhause zu arbeiten, und dann kann ich nicht stundenlang am Telefon erzählen oder Kaffee kochen, sondern mache das, was ansteht, und danach gerne wieder woanders weiter. Man darf sich nicht verzetteln. Und das, was man tut, mit Ruhe und Konzentration machen, dann macht es Freude und klappt und wird schön! Liebe Grüße, Christine 😉

    Reply
    • Textwelle - Redaktion August 9, 2019 at 4:54 pm

      So tru, liebe Christine! Danke! Du triffts mal wieder den Nagel auf den Kopf! Danke! Sirit

      Reply

Leave a Comment