Selbstständigkeit: Ja, nein oder vielleicht?

Selbstständigkeit: Ja, nein oder vielleicht?

Nein, selbstständig wollte ich nicht unbedingt werden. Oder doch? Aber mit was und wie? Am Anfang gab es viele Fragen und viel Brüten über vielen Ideen. Ausdauer hatte ich auch, nur Geduld nicht. Ich wollte machen, also machte ich.

Trigger meiner Selbstständigkeit waren meine Reisereportagen, die ich nach Urlauben für die Welt und die Süddeutsche schrieb. Als Print Redakteurin arbeitete ich viel für Nicht-Regierungsorganisationen und Universitäten. Befristete Verträge sind und waren an der Tagesordnung, deshalb musste ich nie kündigen. Praktisch ;O). Ich wollte etwas eigenes schaffen und etwas tun, wofür ich brenne. Ich wollte mir meine Arbeitszeit selber einteilen und den Wert für meine Gewerke selber festlegen.

Ich wusste genauso sehr, was ich wollte wie was ich nicht wollte. Und so gab ich 2019 dem Kind einen Namen: Textwelle. Text wegen Texten und Welle, weil ich gerne surfe. Und das Ganze in deutsch, da ich den deutschsprachigen Raum befüttern wollte.

 

Nase zuhalten & rein springen

Mein Anlauf in die Selbstständigkeit war nicht mit einem Tag erledigt. Es dauerte. Ein Name, ein Logo und eine 1. Webseite später war ich schlauer. Die Lernkurve war sehr steil seitdem und ich habe Feuer gefangen. Ich bin stolz heute Auftraggeber in ganz Deutschland zu haben und das mich Nichts von von meinem Unterfangen abbringen konnte. Auch finanzielle Flauten nicht.

Selbst wenn Du nicht der Typ bist, der spontan einfach so was macht, kann ich Dir nur raten es nicht zu lange vor Dir her zu schieben Das Ding ist: Wenn der Gedanke, sich selbstständig zu machen zwar da ist, aber keine Aktion folgt, dann kommt immer wieder was dazwischen. Und sei es auch „nur“ das Leben. Machen ist die Devise und manchmal hilft eben: Nase zuhalten und rein springen.

 

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Priorisierung & Fokus

Na klar lernen wir das alle: Der Kleiderschrank muss aufgeräumt, die Fenster geputzt und die Wäsche gebügelt sein. Was aber, wenn die ersten drei Prioritäten andere sind? Meine waren: Branding entwickeln, netzwerken und schreiben, schreiben, schreiben. Bei uns allen steht ganz viel anderes noch auf der to-Do Liste und ganz viel kopft an die Tür und will erledigt, beachtet und beantwortet werden. Meiner Meinung nach funktioniert eine Selbstständigkeit mit einem andauernden Bewusstsein, was Du erreichen möchtest und was Deine nächsten Schritte dorthin sind.

Meine Zielgruppe war mir am Anfang nicht klar. Mit der Zeit stellte sich heraus, dass ich für Unternehmerinnen schreiben wollte. Solche, die sich gerade selbstständig machen oder auch die bereits seit Jahren selbstständig sind. Ich wollte unterstützen mit dem was ich kann.

Stolpersteine gab es natürlich immer wieder. Das hatte zum einen mit meinen (zu niedrigen) Preisen zu tun und zum anderen damit, dass ich Ratschläge von gestandenen Unternehmerinnen persönlich nahm. Das legte ich schnell ab, denn …

  • ich bestimme mit wem ich kooperiere.
  • ich sage, von wem ich Ratschläge annehme und wer mit mir auf einer Welle ist.
  • ich bin die Kapitänin und sonst niemand.
  • ich bleibe professionell und sachlich.

So erhalte ich die meisten Aufträge über Instagram und Facebook Gruppen. Hier findest Du meine Facebook Seite. Lass uns gerne dort vernetzen.

 

Angebote und Dienstleistungen entwickeln sich (weiter)

Am Anfang war mir mein Blog wichtig. Ich wollte Tipps rund um Texte, Schreiben und Netzwerken geben. Mit der Zeit bat ich ausgesuchte Expertinnen um Gastbeiträge zu ihren Schwerpunkten. Dann kamen Text-Coachings und Social Media Management hinzu. Angebote und Dienstleistungen verändern sich. Weiterentwicklung ergibt sich in meiner Selbstständigkeit ganz automatisch, weil sich Trends ändern, es unterschiedliche Anfragen gibt und meine Tätigkeiten immer professioneller wurden. Ich reagiere auf die Nachfrage und beobachte ganz genau was andere tun – und auch was sie nicht tun.

So habe ich just in der aktuellen Krisenzeit auf mehrfaches Anfragen Module entwickelt.

  • Modul 1: Social Media-Schnuppern
  • Modul 2: Community Management Strategie
  • Modul 3: Texte und Co.
  • Modul 4: 1:1 Brainstorming zu Deinem Business in Krisenzeiten
  • Modul 5: Content Management Deiner Webseite

Um was es dabei genau geht liest Du HIER.

Auch was meine Bepreisung angeht, so biete ich nun meine Dienstleistungen anders an als noch am Anfang. Von Preisen pro Wort ist bei mir nichts mehr zu sehen, dafür gibt es jetzt Pakete, die man buchen kann oder auch Stundenpreise.

Kein Weg ist wie der andere

Jeder hat andere Stärken, andere Themen und einen anderen Werdegang. Bei mir war es immer schon klar, dass ich gut in Kommunikation und Texten bin. Dass ich aber einmal Inhaberin von Textwelle, meiner Textagentur bin und dazu noch ein Netzwerk für Frauen „Frau mit Bizz“ gegründet habe, das war nicht absehbar. Es hat sich so ergeben. Ich bin meiner Intuition gefolgt und werde dies weiterhin auch tun.

Wohin mich dieser Weg noch führt, weiß ich noch nicht. Was ich weiß ist, dass ich mich nicht davon abbringen lasse.

Und wie ergeht es Dir mit Deinem Business, Deinen Unternehmungen und dem was Du anbietest?

Ich freue mich über Deinen Kommentar! Aloha, Sirit (redaktion@textwelle.de)

 

=> Dieser Beitrag ist Teil einer Blogparade von Michaela Schächner.

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