Wie schreibt man eine gute Reportage? Über was schreiben Autoren ihre Reportagen? Im Internet findest Dugute Texte, auch bei Textwelle!

Reportagen

Eine Reportage ist wie eine Kurzgeschichte …

.. aber natürlich ist eine Reportage von anderen Stilmitteln und einem anderen Aufbau gesprägt. Meine Reportagen entstehen nach Reisen oder besonderen Erlebnissen. Einen Text, der eine gewissen Dramaturgie hat und den ich vor Ort erlebt habe. In diesem Erleben stecken Gefühle, Gerüche, Beobachtungen und Geräusche.

Ich habe bereits einige Reportagen geschrieben. Zum Beispiel diese Beiden hier:

Nichts tun, viel erleben (erschienen in die Welt) oder

Hygge – das Glücksgefühl der Dänen  (erschienen in der AN/AZ)

 

Ich schreibe Reportagen zum Beispiel über Reisen

Das ist eine gute Frage, denn es gibt so viel über was man schreiben kann. Die Frage ist auch: was möchten die Menschen lesen?

Was mich immer fasziniert ist das Eintauchen in andere Welten. Ich frage mich jedes Mal, wenn ich schreibe: Wie erreiche ich es eine Stimmung oder eine Begegnung so in Worten zu fassen, dass meine(n) Leser(-in) erreicht werden? Das ist subjektiv und hat den Anspruch Neugier zu wecken bzw. „Lust auf mehr“ zu machen.

 

„Die Hütten stehen wie Buden auf einem Jahrmarkt aneinander gereiht am Ufer. Es sind Gerüste aus dicken Ästen an denen die bunten Folien aus Plastik und Wellblech befestigt sind. Hier und da lächeln Politiker von über großen Wahlplakaten im Schutz gegen Regen und Wind. „Your name, your name?“ fragt eine der Frauen und wackelt mit dem Kopf. Ihre wenigen englischen Worte reichen nicht für eine Unterhaltung. „

 

(Auszug aus meiner Reportage „Hütten im Nichts“)


 

„Think big“ ist eine gute Orientierung

 

Es gibt viele Themen über die man Reportagen schreiben kann. Auch New York

 

 

In einem Reisejournalismus Seminar, des Medienbüros Hamburg, sagte der Seminarleiter, dass wir erst einmal versuchen sollten unsere Texte in der Lokalpresse unterzubringen. Alle nickten. Nur ich, ich dachte mir, dass ich etwas Anderes wollte. Ich wollte direkt oben ansetzen. Think big!

In den nächsten Tagen setzte ich mich ans Telefon und rief überregionale Zeitungen an. Mein Ziel war es direkt mit dem / der  Ressortleiter / -in oder dem / der Chefredakteur / – in zu sprechen. Und in 80% der Fälle gelang mir das auch: freundlich aber zielgerichtet. Die Gespräche waren kurz aber meist sehr angenehm. Es wurde gescherzt und gelacht. Und letztendlich bekam ich die Chance einiges zu veröffentlichen inklusive meiner Fotos.

 

Meine Reportage „Nichts tun, viel erleben“ erschien in der Welt. Hier ein Auszug aus dem Text:

 

„Eine leichte Brise weht vom Meer herüber, bewegt die Blätter der Palmen und sorgt für angenehme Kühlung. Das Schwipp-Schwapp der Wellen zieht den Blick in die Weite zur Sonne, die sich gemächlich den Himmel hoch räkelt. Als sein gesamter Fang verkauft ist, grinst Rat, der Fischer mit den langen, verfilzten Haaren, und zieht die Schultern hoch: Nichts mehr da! Endlich, nach zwei Stunden Arbeit kann er sich ausruhen. Sich Zeit nehmen, den Augenblick genießen, Geschichten erzählen. Das „Liming“ gehört, wie der Fischfang, zum Leben auf der Karibikinsel Tobago.“

 

Was ich daraus lernte trifft dieses Zitat von der Bethany Hamilton (Soulsurfer) ganz gut: “

„I don’t need easy, I just need possible”

 


 

Du findest hier eine Auswahl meiner Reportagen und anderer Texte

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