Reportagen

Meine Reportagen entstehen nach Reisen oder besonderen Erlebnissen. Einen Text, der eine gewissen Dramaturgie hat und den ich vor Ort erlebt habe. In diesem Erleben stecken Gefühle, Gerüche, Beobachtungen und Geräusche.

Reportagen schreiben gefällt mir sehr! Es entstanden einige, die in Zeitungen und Magazinen erschienen. Lies hier zum Beispiel: Nichts tun, viel erleben und Hygge – das Glücksgefühl der Dänen

Reise-Reportagen brauchen Lebendigkeit

Was mich immer fasziniert ist das Eintauchen in andere Welten. Und ich finde es spannend die richtigen Worte zu finden um meine Leser mit zu nehmen auf die Reise. Ich frage mich jedes Mal, wenn ich schreibe: Wie erreiche ich es eine Stimmung oder eine Begegnung so in Worten zu fassen, dass meine(n) Leser(-in) erreicht werden? Das ist subjektiv und hat den Anspruch Neugier zu wecken bzw. „Lust auf mehr“ zu machen.

 

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„Think big“ – mach das!

In einem Reisejournalismus Seminar, des Medienbüros Hamburg, sagte der Seminarleiter, dass wir erst einmal versuchen sollten unsere Texte in der Lokalpresse unterzubringen. Alle nickten. Nur ich, ich dachte mir, dass ich etwas Anderes wollte. Ich wollte direkt oben ansetzen. Think big!

In den nächsten Tagen setzte ich mich ans Telefon und rief überregionale Zeitungen an. Mein Ziel war es direkt mit dem / der  Ressortleiter / -in oder dem / der Chefredakteur / – in zu sprechen. Und in 80% der Fälle gelang mir das auch: freundlich aber zielgerichtet. Die Gespräche waren kurz und sehr positiv. Es wurde gescherzt und gelacht. Und letztendlich bekam ich die Chance einiges zu veröffentlichen inklusive meiner Fotos.

Was ich daraus lernte trifft dieses Zitat von Bethany Hamilton (Soulsurfer) gut: 

 

„I don’t need easy, I just need possible”

 

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Hygge, Glück und mehr …

Kopenhagen, eine Stadt mit viel „Hygge“ oder hyggeligem. Die Sonne scheint, das Wasser auf dem Peblinge See glitzert. Der Strom der Radfahrer reißt nicht ab, zumindest nicht auf der Nørrebrogade. Auf der 2,5 Kilometer langen Hauptstraße durch das Viertel Nørrebro gibt es keinen Stress und kein Gehupe. Drängeln braucht niemand, denn der Radweg ist – ganz selbstverständlich – ebenso breit

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Schuhe machen Leute in Marokko

Das Land der Handwerker Viele Handwerker in Marokko sind Spezialisten. Einer von ihnen fertigt Kunstwerke für die Füße. Zauberhafte Schuhe aus Bast und Ziegenleder gehen diese hinaus in die Welt. Und ein Hauch des Orients geht mit.   Schuhe wie ein Regenbogen Warme Luft weht von draußen in den kleinen Laden. Der Boden ist übersät mit bunten Fäden. Aus einem

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Nichts tun – viel erleben: Tobago

Entschleunigung und frischer Fisch   Rot und weiß glänzen die Schuppen, die sich auf dem wackeligen Holztisch am Strand von Pidgeon Point auf Tobago anhäufen. Das scharfe Messer des Rastas gleitet im Eiltempo über die frisch gefangenen Fische. Sauber und filetiert landen sie in den Taschen der Einheimischen und Touristen, die geduldig warten und schwitzen.     Eine leichte Brise

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Sommer, Sonne: Mallorca

Ruhe statt Ballermann „Massage, Massage“, ruft die Thailänderin und lacht mich an. „Nein, danke“ sage ich und aale mich weiter in der Sonne über Mallorca. Über mir brutzelt die Sonne im Zenit. Es soll nicht das letzte Mal sein, dass ich das heute gefragt werden. Schließlich gibt es hier alles was das Herz begehrt. Aber manchmal ist eben auch weniger mehr.

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So heiß wie ein Vulkan

Heiß und voller Energie Eine dünne Wolkenschicht umhüllt die Spitze des Berges wie ein Stück Watte: Zeit zum Abschminken nach einem grandiosen Auftritt. In 900 Metern Höhe schwankt das Publikum zwischen erschrockener Starre und erlöster Begeisterung.   Die Blicke tauchen in die rote Glut bevor sie auf das tiefblaue Meer der fernen Kulisse gleiten. Ohren betäubendes Getöse geht über in

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Hütten im Nichts

Armut ohne Ende Plastiktüten und durchweichte Pappen säumen den matschigen Weg. Der Regen prasselt wie das Wasser in einer Autowaschanlage vom Himmel. Und das schon seit Tagen, obwohl die Zeit des Monsuns längst vorbei ist. Das Hupen der Autos dominiert wie eine nicht enden wollende Hochzeitsgesellschaft die Straße. Es ist eine von vielen in der Megacity Chennai.      

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