Mompreneur – ein Vollzeit Job (Teil 1)

Mompreneur zu sein erfordert eine gute Organisation und Flexibilität

Mamapreneur oder mompreneur – Mutter und Entrepreneur gleichzeitig Ich bin Mompreneur mit Mitte Vierzig : selbstständig mit Kind. Hört sich gut an!

„Ah, da hast Du das Gröbste hinter Dir“ sagen Viele. Andere sagen: „kleine Kinder, kleine Sorgen – große Kinder, große Sorgen“. Ich sage, dass Alles eine Frage der Zeit ist, des hinein-wachsen und des aufmerksam sein, was für einen Selbst das Beste und was adäquat ist.

Für jede Frau ist das anders, denn die einen möchten Nichts anderes sein als Vollzeit-Mama. Andere gehen schon bald nach der Geburt wieder arbeiten und wieder Andere suchen die goldene Mitte. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle wie z.B.

 

  • das Alter der Mamapreneur
  • das Alter des Kindes/ der Kinder
  • das Umfeld – gibt es Freundinnen / Bekannte, die es genauso machen?
  • Familie – ist Familie vorhanden, die unterstützt
  • finanzielle Möglichkeiten
  • berufliche Ausrichtung
  • sonstige Rahmenbedingungen (Finanzen, Familienalltag, Lebenssituation etc.)

 

 

WOman in business gibt es im Jahr 2018 viele

 


Woman in Business

Viele von den Frauen, die nach der Geburt Ihres Kindes bzw. Ihrer Kinder wieder arbeiten, haben das gleiche Ziel. Sie wollen nicht nur Mutter sein sondern auch Geschäftsfrau, eine „woman in business“.

Sie versuchen Familie und Job in Einklang zu bringen. Und das bedeutet, dass sie wieder anfangen an sich selbst zu denken und etwas für sich selbst zu tun.

Es ist schwierig für viele Mütter das Gleichgewicht zu finden, zwischen Mutter-sein und sich selbstständig machen. Das eine beinhaltet das sich-weiterhin-sorgen-und-kümmern um dein Kind. Das andere bezieht sich auf dich und das was du noch erreichen möchtest im Leben! Etwas, was für Dich ist, Deine Mitte und Dein Selbst. Mutter sein heißt ja nicht sich völlig aufzugeben.

Gerade für Mütter ist es manchmal schwierig das Denken an die Kleinen sein zu lassen oder sich auf sich selbst zu besinnen. Mütter sind meist immer noch diejenigen, die sich kümmern. Auch wenn heutzutage Väter mit Kinderwagen auf dem Spielplatz kein seltener Anblick mehr sind.

 

Mamapreneurs gibt es mittlerweile viele in der Welt.

 


Mamapreneur – ein Unternehmen, eine Frau 

 

In der heutigen Zeit ist es schon normal, dass Mütter wieder arbeiten bzw. sich selbstständig machen. Entweder in Vollzeit oder in Teilzeit.

 

Über die Hälfte der Gründungen (60%) sind im Dienstleistungsbereich (dort vor allem kreative Tätigkeiten), die Abschlüsse in Sozial- und Geisteswissenschaften sind häufiger vertreten als aus den technischen Bereichen.

(Quelle: Frauen am Start)

 

In vielen Fällen ist auch ein Job bei dem Homeoffice, also das Arbeiten von zu Hause, möglich ist bereits Normalität. Das gute an einer Existenzgründung ist, die besere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wichtige Faktoren sind flexiblere Arbeitszeiten und die persönliche Erfüllung. Es geht also um Flexibilität und Eigenverantwortung bei der Gründung eines eigenen Businesses.

Unabhängig davon ob eine Mutter sich selbstständig macht oder wieder angestellt arbeitet: Energie und Kreativität gehören zum Wiederanfang dazu. Gerade bei der Gratwanderung zwischen Kindern und Job gilt es deshalb gut auf sich aufzupassen.

 

 

Als Mamapreneurs sind Pausen wichtig

 

 

Was dabei hilft ist Folgendes:

  • Ausgleich schaffen, damit der Stress keine Überhand gewinnt (Bsp: Sport, Pausen oder mal ein Tee trinken mit einer Freundin)
  • Gute Ernährung, denn auch das hilft dabei konzentriert sein zu können.
  • Ausreichend Schlaf ist wichtig.
  • Ruhephasen: mal anhalten, sich des Momentes bewusst werden, tief atmen, in den Himmel schauen, die Gedanken schweifen lassen.
  • Perfektionismus ablegen: nobody is perfect, weder eine Unternehmerin, noch eine Mutter. Lass mal 5 gerade sein.
  • Achtsamkeit: achte auf Dich und darauf, dass Du es nicht immer allen Anderen recht machst, sondern auch Dir selber!

 


 

Mamapreneur: Mama und die Selbstständigkeit 

Heutzutage gibt eine Vielzahl von so genannten Mompreneurs: Mütter, die die Selbstständigkeit nutzen um es mit dem Alltag mit Kind zu verflechten.

Es gibt Gruppen wie

 

Laut „Gehalt.de“ sind übrigens folgende Bereiche lukrativ für Geschäftsführerinnen

 

Frauen als Geschäftsführerin sind keine Seltenheit mehr

 

 

Aber Geld ist eben lange nicht Alles. Es hilft sich keine Sorgen ums Geld machen zu müssen, nur ist der wahre Reichtum nicht mit Geld aufzuwiegen. Da geht es eher um den Reichtum des Herzens.
Dieser Beitrag ist der erste Teil zu diesem Thema. Lies hier den Teil 2 dazu!

Was sind Deine Erfahrungen mit dem Thema Mamapreneur und kanntest Du den Begriff vorher schon?

 


 

| Über das Thema „Mamapreneurs und gut schlafen“ geht es in meinem Gastartikel auf „Leichter Einschlafen“ von Barbara Schoenfeld |

Unter Gastartikel finden sich dann noch meine anderen Beiträge in anderen Blogs!

 

P.S.: Hier findest Du Teil 2 des Mompreneur Beitrags

 

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28 Kommentare

  • Marie April 10, 2018 at 10:00 am

    Das Wort Mompreneur habe ich schon einmal gehört, aber ich habe mich noch nie so ausführlich mit diesem Wort beschäftigt. Danke für die genaue Vorstellung des Wortes und was sich dahinter so alles verbirgt. Ich bewundere jede Frau, die alles unter einen Hut bekommt. Ein Hoch auf alle Mompreneurs!

    Reply
    • Textwelle - Redaktion April 10, 2018 at 10:26 am

      Ach, super ! Ja , ein Hoch auf alle die, die so viel rocken hinter den Kulissen! Schacka!

      Reply
  • Kathi April 10, 2018 at 12:20 pm

    Der Begriff war mir schon vorher bekannt, da gerade im Moment die Gründungen und auch Start-Ups durch Frauen und auch Mütter in Deutschland immer weiter ansteigen.
    Ich bin noch keine Mama, werde es vielleicht auch nie sein, aber ich wüsste, dass mir mein Job (ich habe auch ein eigenes Unternehmen) immer wichtig sein würde und ich keine Vollzeit-Mama sein könnte. Ich finde es toll, wenn Mamis beides unter den Hut bekommen und sich selbst nicht verlieren.
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

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    • Textwelle - Redaktion April 10, 2018 at 12:42 pm

      Hallo Kathi! Danke Dir! Ja, ich war erst Vollzeit Mama, das war auch schön so, aber nach 2 Jahren fiel mir dann die Decke auf den Kopf. Alles Liebe! Sirit

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  • L❤ebe was ist April 10, 2018 at 12:39 pm

    ich finde diese Wort-neuschöpfung auch einfach super genial!
    trifft auf mich zwar nicht zu, da ich keine Kinder habe, aber dennoch sehr passend 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    Reply
    • Textwelle - Redaktion April 10, 2018 at 12:42 pm

      Danke Dir Tina! Ja, es gibt schon geniale Ausdrücke, da hast Du Recht! Slouches .. bei Dir im Blogbeitrag war auch so einer. Ist wie Lautsprache ;O). LG

      Reply
  • Jana Kalea April 10, 2018 at 9:49 pm

    Ich kannte den Begriff „Mompreneur“ schon und ich muss sagen, dass ich den größten Respekt vor ihnen habe. Ohne Kinder ist die Selbstständigkeit schon nicht leicht. Mit muss man definitiv einiges an Disziplin haben und ein Organisationstalent sein. 🙂

    Liebe Grüße
    Jana

    Reply
    • Textwelle - Redaktion April 11, 2018 at 6:56 am

      Ja, das sehe ich auch so! Aber es ist machbar, vor allem wenn es aus der Mitte kommt und genau das ist was man machen will. Danke Dir! VG!

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  • Ina April 12, 2018 at 7:03 am

    Kannte das Wort schon und find es gut. durchaus vorstellbar für mich, sagen wir mal so auf dem Weg dahin.

    LG aus Norwegen
    Ina

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    • Textwelle - Redaktion April 12, 2018 at 7:06 am

      Ja! Ich glaube das ist ne gute Sache! Bin in der Mompreneur fb Gruppe und habe da echt gute Inputs erhalten bisher. VG!

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  • Tanja L. April 12, 2018 at 7:20 am

    Ich mag das Wort Mumpreneur ehrlich gesagt gar nicht. Irgendwie wirkt es auf mich als Nicht-Mutter so, als ob sich die Frauen doch mehr aufs Muttersein als aufs Unternehmersein reduzieren. Es gibt auch genug Nicht-Mütter, die selbständig oder freiberuflich arbeiten und die werden damit irgendwie ausgegrenzt, obwohl sie vielleicht das gleiche machen oder die selben Gründe haben, nämlich zeitliche und örtliche Freiheit. Vielleicht sind das auch nur Vorurteile, die ich als Nicht-Mutter habe?

    Reply
    • Textwelle - Redaktion April 12, 2018 at 8:05 am

      Verstehe ich! Ich finde ihn klasse und habe damit noch einiges vor. Möchte halt das Beste aus meinem Mama / Unternehmerinnen dasein machen und dafür ist es für mich super. LG!

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  • Denise April 12, 2018 at 9:03 am

    Ein sehr interessantes Thema. Vielen Dank für deine tollen Tipps. In Facebook, gibt es eine tolle Mompreneur Gruppe. Hier unterstützen wir uns alle Gegenseitig

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    • Textwelle - Redaktion April 12, 2018 at 9:40 am

      Ja, da bin ich auch! Daher kommt auch dann bald was Neues aus meiner Richtung ;O). VG!

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  • Claudia April 12, 2018 at 11:09 am

    Niemand wird je verstehen, was Mütter leisten, wenn sie nicht selbst Mütter sind! Gegenseitige Unterstützung finde ich auch wahnsinnig wichtig! Ich selbst war auch lange alleinerziehend mit Job. Ich glaube, eins der für mich wichtigsten Fakten aus deinem Artikel ist der, den Perfektionismus abzulegen.
    Danke für die Links …finde ich super spannend!
    Liebe Grüße Claudia

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    • Textwelle - Redaktion April 12, 2018 at 11:29 am

      Das stimmt so sehr! Wahnsinn ist das manchmal! Danke, Claudia! Bis bald! VG!

      Reply
  • Julia April 12, 2018 at 1:04 pm

    Jede Mutter, egal ob „nur“ Mutter oder auch noch selbstständig bzw. voll im Berufsleben stehend, hat meinen größten Respekt.

    Es ist keine Aufgabe leicht zu bewältigen und wenn man dann auch noch Mompreneur ist, ist es noch schwieriger.

    Alles Liebe,
    Julia
    https://www.missfinnland.at

    Reply
    • Textwelle - Redaktion April 12, 2018 at 1:08 pm

      Ja, das stimmt sehr! Es ist mehr als nur den täglichen Wahnsinn wuppen, denn es ist zum Beispiel auch die tägliche Konzentration und Aufmerksamkeit, das andere Leben, was es mit sich bringt. Nicht nur bei Müttern, bei Vätern ja auch. Danke , Julia! VG!

      Reply
  • Sarah April 12, 2018 at 3:03 pm

    Den Begriff „Mompreneur“ kannte ich vorher gar nicht 🙂 Danke für den Einblick und die Erklärung 🙂

    Liebste Grüße,
    Sarah

    http://www.vintage-diary.com

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    • Textwelle - Redaktion April 12, 2018 at 7:44 pm

      Ah, ok. Sehr gerne! LG! Sirit

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  • Bea April 12, 2018 at 9:07 pm

    Ja, eine Mompreneur… das klingt doch gut. Also finde ich. Und deshalb bin ich auch eine. Ich arbeite, seit die Kinder im KiGa waren. Es war nicht immer leicht und ist es immer noch nicht.

    Viele Grüße,

    Bea.

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    • Textwelle - Redaktion April 13, 2018 at 7:53 am

      Nein, leicht ist das echt nicht. Aber möglich. Nur muss man echt auf seine Akkus achten, sonst sind die leer. Danke Dir, Bea!

      Reply
  • Kay April 15, 2018 at 6:14 pm

    Sehr spannend zu lesen wie du das alles unter einen Hut bekommst 🙂 Besonders gefallen mir deine Tipps, worauf es ankommt, um das alles so gut zu schaffen wie Achtsamkeit, Perfektionismus ablegen etc. Das alles ist natürlich nicht nur für Mompreneurs wichtig 😉
    Toller Beitrag, hat Spaß gemacht zu lesen 🙂

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

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    • Textwelle - Redaktion April 16, 2018 at 7:15 am

      Danke liebe Kay! Für all Deinen support und immer wieder so nette Worte! LG!

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  • Conchita April 18, 2018 at 11:30 am

    Den Ausdruck Mompreneur kannte ich noch nicht. Wahrscheinlich gab es ihn 2004 auch noch nicht als ich als alleinerziehende Mutter einer damals Zweijährigen wieder arbeiten gegangen bin. Immer eine Stunde mehr. Und ja, ich denke auch, was mir besonders geholfen hat durchzuhalten ist die Tatsache, dass ich mich selber niemals aufgegeben habe und auch auf mein eigenes Leben geachtet.

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    • Textwelle - Redaktion April 18, 2018 at 12:13 pm

      Hallo Conchita! Ja: Bravo! Ich finde das verdient höchsten Respekt, denn bei sich zu bleiben und nicht aufzugeben ist manchmal nicht einfach, I know! Alles Liebe!

      Reply
  • Avaganza Mai 18, 2018 at 8:30 pm

    Ein interessanter Beitrag – in dem ich mich wiederfinde. Ich habe mein Unternehmen gegründet und wenige Wochen später erfahren dass ich schwanger bin. Es war alles nicht so geplant … aber so spielt das Leben eben. Und aufgeben kommt in meinem Wortschatz einfach nicht vor.

    Liebe Grüße
    Verena

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    • Textwelle - Redaktion Mai 19, 2018 at 6:03 am

      Hallo Verena! Das ist wirklich ein Ding mit diesen Plänen, die man macht und dann wieder abändern muss. Kenne ich gut. Alles Liebe Dir! LG, Sirit

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