Mach aus einer Kundenreferenz, Storytelling vom Feinsten machst (Ulrike Parthen)

Storytelling für Unternehmer mit Ulrike Parthen

Wenn deine Leser alles um sich herum vergessen, der Kaffee nebenbei kalt wird und dir danach ein Feedback wie dieses geben:

„Ich sitze gerade absolut sprachlos und ergriffen vor meinem Rechner. Du bist so erlebbar, so spürbar, wow!“

–  ja, dann ist dieser einmalige Sog entstanden, der mit nichts vergleichbar ist.

Wie kann so etwas passieren? Ganz einfach: Indem du dich als Persönlichkeit zeigst. Und das ist beispielsweise mit einer Referenz-Geschichte in Storytelling-Manier wunderbar sichtbar zu machen. Denn es braucht danach kaum mehr an Erklärungen oder Überzeugungsarbeit. Erwähnter Sog reißt deine Zielgruppe von alleine mit.

 

Unterschied Kundenreferenz und Referenz-Story

Kundenreferenz:
Dein Kunde selbst gibt dir ein kurzes schriftliches Feedback.

Referenz-Story:
Eine unabhängige dritte Person führt ein Interview mit deinem Kunden und fertigt daraus eine emotionale Referenz-Geschichte.

Damit du den kraftvollen Unterschied gleich einmal spüren kannst, hier ein BEISPIEL.

 

Storytelling ist eine richtig feine und authentische Sache

Foto: Rüdiger Lutz

 

Referenz-Geschichten sind leises Marketing – angenehm für deine Leser und auch für dich

Ich nehme dich jetzt einfach mit in den Praxisalltag. So bekommst du ein besseres Verständnis dafür, warum Referenz-Geschichten das Sahnehäubchen an Kunden-Referenzen sind. Sie sollen deine üblichen Kunden-Referenzen nicht ersetzen, sie ergänzen sie eher auf zauberhafte Weise. So eben wie erwähntes Sahnehäubchen auf deinem Erdbeerkuchen.

#1 – Emotionalität

Ich bitte meine Kunden natürlich auch um eine Kunden-Referenz und freue mich über jede einzelne Zeile. Meist ist dieses Feedback ca. 3-4 Zeilen lang und in einem förmlichen Stil gehalten. Drehe den Spieß doch einfach um und mache ganz großes Kino draus. Dazu braucht es eine unabhängige Person von außen, die feinfühlig Interviews führen, zwischen den Zeilen verstehen und das in einem roten Faden emotional in einer Referenz-Geschichte niederschreiben kann. Und schon hast du erwähntes Sahnehäubchen, denn es saugt die Leser augenblicklich ein in das Geschehen – sehr viel mehr, als das eine bloße Kunden-Referenz je schaffen kann.

#2 – Einsatzmöglichkeiten

Eine Referenz-Geschichte hat Kraft. Daher kannst du sie vielfältiger einsetzen als eine normale Kunde-Referenz. „Großes Kino“ findet überall sein Plätzchen, an dem es seine Wirkung bombastisch entfalten kann. Beispielsweise:

  • an einem Eyecatcher-Platz auf deiner Website
  • auf allen Sozial Medien Kanälen als Post
  • gedruckt in einem kleinen Folder als vergrößerte Visitenkarte für Events
  • als Wow-Element in Blog-Artikeln

#3 – Rarität
Schon mal eine Referenz-Geschichte in der Form irgendwo gesehen? Ich nicht (außer die, die ich für Kunden verfasst habe!). Heißt: Eine solche Art von Kunden-Referenz ist immer Hingucker und wirkt wie ein pinkfarbenes Feuerwehrauto mit knallgrünen Herzchen – jeder dreht sich dreimal neugierig danach um. Denn nichts ist langweiliger, als auf denselben ausgetretenen Pfaden zu laufen, auf denen schon Millionen andere vor dir unterwegs waren.

 

Kundenreferenzen gehören zu Deiner Unternehmensseite dazu

 

Foto: Rüdiger Lutz

 

Einzigartig oder eine(r) von vielen?

Die Wahrheit ist (nicht traurig sein): Es gibt so viele andere UnternehmerInnen, die Gleiches auf ähnliche Weise wie du gleich gut ausführen. So gesehen, sind wir mit unserem Angebot erst mal nichts Besonderes – zumindest auf den ersten Blick. Sucht jemand einen Grafiker, googelt er fix. Schwupp, Angebote en masse von Menschen, die alle ihr Fachwerk verstehen.

Erfahrung zu haben, Experte zu sein, wen haut das heute noch vom Hocker?

Ehrlich gesagt erwarte ich von meinem Zahnarzt schon, dass er Fachmann in Sachen Zähnchen ist – theoretisch wie praktisch. Als ausgewiesener Zahnarzt-Angsthase suchte ich nach meinem Umzug nach Schwäbisch Hall einen neuen Zahnarzt. Mein jetziger zog mich mit seinem Website-Auftritt magisch an aufgrund seiner Persönlichkeit und seinem einfühlsamen Wesen. Das blitzte dort schon deutlich hervor. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dann noch woanders zu gucken. Ich spürte sofort: Er oder keiner.

So geht’s auch deinen Kunden. Sie kommen nicht wegen deiner Erfahrung zu dir, sondern wegen deiner Persönlichkeit oder anders gesagt: wegen deinen Werten, Stärken und deinem Warum. Daher ist es auch so wichtig, das der Welt da draußen zu zeigen – damit deine Zielgruppe daran andocken kann. Wettbewerb wird in dem Moment irrelevant, denn es gibt keinen mehr.

 

Grund: Dich gibt es nur einmal im Universum – die Leute müssen das jetzt nur fühlen, damit sie deine Kunden werden können. Eine Kundenreferenz in Form einer Referenz-Geschichte schafft das mit Links, da sie sehr glaubwürdig ist, außerdem emotional und obendrein höchst sympathisch.

 

Eine Kundenreferenz in Form einer Referenz-Geschichte schafft Verbindung

 

Foto: Rüdiger Lutz

 

Kundenreferenzen als Story – geeignet für wen genau?

Grundsätzlich: Für alle UnternehmerInnen, denen Werte wichtig sind – für Dienstleistungs-Angebote jedoch weitaus besser passend als bei Produkten.

Warum? Weil Dienstleister immer über ihre Person verkaufen, siehe Zahnarzt Beispiel. Genau das kann in der Kundenreferenz als Story grandios aufbereitet werden. Bestelle ich dagegen einen Nachfüllpack Druckerpatronen, ist mir das Unternehmen dahinter relativ schnuppe. Ausnahme:  Das Produkt ist eng mit dem Inhaber/Gründer, seinem Traum oder seiner Vision verknüpft.

Highlight-Wirkung

Jetzt gibt es ja auch sehr viele Dienstleister, deren Wirken ganz schlecht in Worte zu fassen ist. Vielleicht, weil sie als Heiler, Coach oder ähnlich unterwegs sind. So, wie beispielsweise Silke. Was sie bewegt, das glaubst du erst mal nicht. Sie wird daher schnell in die Ecke geschoben „Ach, esoterischer Firlefanz“. Davon ist sie allerdings so weit weg wie Zentralafrika vom Nordpol. Doch wie genau etwas glaubwürdig erklären, das sich mit normaler Ratio nicht erklären lässt?

Du ahnst die Antwort: mit einer Kundenreferenz in Storyformat. Hauptakteure der Geschichte: Die Klienten von Silke. Es reicht völlig das „Davor“, den Wendepunkt und das Happyend zu beschreiben. Das hat einen solchen emotionalen Sog, dass wir das „Wie toll ich doch bin und soundso stelle ich das übrigens an“ gar nicht mehr groß erklären müssen.

Und wenn ich dir nun schon dermaßen den Mund wässrig mache, kannst du diese Kunden-Referenz als weiteres Beispiel HIER lesen.

 

Über die Autorin, Ulrike Parthen:

Ulrike Parthen // Storytelling für werteorientierte Unternehmen:

Ich bin Autorin, Geschichten-Erzählerin, Entdeckerin und schreibe deine Unternehmer-Story, die andere emotional berührt, inspiriert und Kopfkino erzeugt. Damit empfiehlst du dich, dein Unternehmen oder deine Idee auf eine ganz individuelle Weise. Weil ich das besonders gerne, außerdem schon sehr lange mache und laut meinen Kunden auch richtig gut, ist Beruf für mich gleichzeitig Berufung. Und das kam so: MEHR ERFAHREN.

 

 

 

 

 

 

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