Geht nicht, gibt’s nicht – ein Text zu Deinen Möglichkeiten

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Fokus und ein Verlassen Deiner Komfortzone ist Beides so wichtig, wenn Du Dein Ding machen willst! Immer wieder bemerke ich wie sehr in unserer Gesellschaft bewertet und geurteilt wird. Oftmals ohne, dass das Gesamtbild oder die Gesamtsituation bekannt wird. Es wird vorschnell ein Urteil gefällt und der Gegenüber muss damit umgehen.

Das ist nicht immer einfach, aber es ist auch nicht immer negativ. Es kommt ja darauf an, was Du mit solchen Situationen machst. Wie Du damit umgehst. Das ist nicht nur eine Frage, was Du für ein „Kritik-Typ“ bist, sondern auch reine Übungssache.

 

Vor einiger Zeit fiel mir ein Zitat ins Auge:

„Es geht nicht darum, was einfach ist, sondern was möglich ist“

Das gefiel mir nicht nur, es traf einen Nerv!

 

In 2018 brachte ich ein Netzwerk für Frauen in meine Heimatstadt: die MomPreneurs. Ich bin Netzwerkerin und ich liebe es wenn sich Menschen gegenseitig unterstützen!

Auf der Suche nach einer geeigneten Location schaute ich mir Coworking Spaces an, schicke Lounges, alte Fabrikhallen. Es musste passen und zwar nicht nur für Frauen. Es sollte ein Netzwerk sein, bei dem Frauen auch Ihre Kleinkinder mitbringen konnten.

Das was ich am meisten hörte war: „Spar Dir die Mühe – gibt es hier schon!“ oder „Das wird hier nicht funktionieren“

Kennst Du das? Demotiviert Dich das? Was machst Du mit einem solchem Feedback oder einer solchen Resonanz?

Und weißt Du was? Ich bin heute froh, dass ich all das ignoriert habe und trotzdem mein Ding durch gezogen habe! Bei unserem letzten Treffen waren ein ganze Menge Frauen da, die alle begeistert sind und sich aktiv einbringen.

Ich schreibe das um Dir zu zeigen, dass Du weiterhin Dein Ding machen sollst. Halte an Deiner Vision und Deinen Träumen fest und MACH! Lass Dich nicht abbringen!

 

Entscheide Dich!

Nehmen wir mal an Du möchtest einen eigenen Blog haben oder Dein eigenes Design auf Tshirts drucken und vermarkten. Du denkst seit geraumer Zeit darüber nach. Du weißt, dass Du das Rad nicht neu erfinden wirst. Und Du weißt, dass Du willst! Unbedingt! Das finde ich schon mal eine super 1. Entscheidung!

Im Falle Deines eigenen Blogs habe ich mit einer Serie eBooks (Werbung) begonnen. „Bloggen – wie geht das? (Teil 1)“ und „Bloggen – Wie Du (gute) Inhalte erstellst (Teil 2)„. Beide bereiten Dich  Schritt für Schritt darauf vor, dass Du bald schon Deine eigene Chefin, Deiner eigener Chef bist! Sie kosten 7,95 Euro pro Stück.

Entscheidungen sind wichtig um weiter zu kommen. Meistens zögern wir ewig lange oder viel zu lange. Warum nicht einfach MACHEN?

Hier kommen meine Anregungen wie Du Dich „überwindest“ Entscheidungen zu treffen:

Mache Dir bewusst, dass jede Entscheidung etwas Gutes ist!

Was passiert, wenn Du Dich HEUTE noch für etwas entscheidest? Ja! Heute! Wäre das schlimm? Würde die Welt untergehen oder sich Dein gesamtes Leben verändern?

Das kann sein – muss aber nicht. Meistens ist es viel wichtiger auch kleine Entscheidungen zu treffen. Es bringt Dinge ins Rollen, es sorgt dafür, dass Du etwas für Dich tust!

 

Dankbarkeit ist wundervoll

Ist es nicht frustrierend, wenn ein Auftraggeber absagt oder ein Kunde feststellt, dass es einfach nicht zusammen passt? Klar, ist das frustrierend! Sehr sogar! Zudem lenkt es Deinen Fokus weg von Gutem und Funktionierendem hin zu dem was frustet.

Wir haben nun verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen.

Drei davon sind diese hier:

1. Wir lassen den Frust siegen

Selbstzweifel, Ratlosigkeit, negative Gedanken … sind oft als Erstes da. Sie wieder weg zu bekommen ist nicht so einfach! Jedoch geht das! Es ist eine Frage des mentalen Trainings, des „mal von außen drauf schauen“ und des „Bemerken, dass wir frustriert, aber es nicht unseren Tag oder unser Leben bestimmen lassen“.

 

Geht nicht, gibt's nicht

 

2. Wir sind wie erstarrt und harren der Dinge

Ein Auftrag ist geplatzt und der erste Satz, der Dir dazu einfällt ist: „Warum immer ich?“. Vielleicht ist dieser Gedanke aus Deiner Sicht mehr als berechtigt. Vielleicht ist es Dir einfach schon zu oft passiert, dass Du gescheitert bist. Das schlägt auf das Gemüt und macht wirklich keinen Spaß. Vielleicht ist es aber auch Zeit, dass Du Dir eine neue Denkweise und Herangehensweise aneignen darfst! Wie wär’s?

Mach es mal anders als sonst: Anstatt zu verharren hast Du viele Optionen damit umzugehen:

  • Rede darüber mit Freunden, Deiner Familie. Rede es Dir von der Seele, sei ehrlich und offen und gib es nach außen ab, anstatt in Dir zu verschanzen
  • Überlege Dir, was Du genau 180 Grad anders machen bzw. ausprobieren kannst. Wenn der eine Weg nicht funktioniert, dann soll er es auch nicht sein. Dann wartet vielleicht ein komplett anderer Weg, eine andere Lösung auf Dich! Das ist Klasse, oder?
  • Sieht doch mal richtig hin! Ich meine: Richtig! Ständig scheitert irgendwer oder vermasselt etwas! Es kommt nur darauf an, wie Du damit umgehst!

 

3. Bedanken und die Chance erkennen 

„Lieber Frust, ich sehe, dass Du da bist, aber ich habe gar keine Lust auf Dich. Ich möchte viel lieber sehen, was ansonsten möglich ist, wie ich es nächstes Mal besser mache oder was mir das überhaupt sagen will.“

Dankbarkeit ist eine wundervolle Angelegenheit. Es ist keine einfache Angelegenheit, vor allem dann nicht, wenn Du das Gefühl hast ziemlich tief gefallen und hart aufgeschlagen zu sein.

Eines Tages wirst Du aber an den Punkt kommen an dem Du Dir denkst: Vielen lieben Dank, vor allem für die unschönen Dinge. Sie haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ohne faux-pas, ohne „auf die Schnauze gefallen zu sein“ hätte ich so Vieles nicht gelernt. Vor allem aber hätte ich nicht so viel Resilienz! Bleib bei Deinem Fokus!

 

Komfortzone verlassen

Du magst es nicht vor Publikum zu reden? Du magst lieber grau, braun und schwarze Kleidung statt rot und lila? Du möchtest bloggen aber nicht zu privat werden?

Meiner Meinung nach, ist es wie bei Oliven oder Avocado: jahrelang magst Du sie nicht. Aber irgendwann probierst Du sie nochmal und stellst fest: Sie schmecken Dir. Vielleicht kannst Du jetzt nicht mehr genug davon bekommen? Weißt Du was? Die Dinge verändern sich! Du veränderst Dich!

Du kannst aufhören immer das gleiche über Dich zu denken und Du kannst einfach mal ausprobieren. Meld Dich doch mal zu einem Zeichenkurs an oder geh nochmal tanzen. Schau mal, wenn Du bloggen möchtest, welche Blogs Dir gefallen – wie Andere das machen!

Sei neugierig und offen für Neues! Versuch es mal! Wie schön ist es, wenn irgend etwas dabei ist, wo Du plötzlich entdeckst, dass das genau Dein Ding ist. Überrasche Dich selbst!

 

Geht nicht – gibt’s nicht?

Geht nicht, gibt’s nicht – darüber lässt sich streiten! Wichtig ist, dass Du überhaupt machst! Natürlich gibt es Sachen, die NICHT gehen! Es gibt Grenzen und es gibt einfach Dinge, die unmöglich sind.

Mein Augenmerk gilt jedoch den Dingen, die möglich sind! Und das ist meistens mehr als wir selber denken! Verlasse Deine Komfortzone! Traue Dir Dinge zu! Sei Dir bewusst, dass scheitern nicht schlimm ist sondern lediglich eine Chance Neues zu lernen.

 

Menschen aus meinem Netzwerk schreiben übrigens in der Expert*innen Rubrik zu Ihren Themen. Schau mal rein!

Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht mit dem „Geht nicht- gibt’s nicht“?

 

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10 Comments

  • moabiterpflanze Februar 23, 2019 at 7:36 pm

    Liebe Sirit,
    das ist ein wundervoller Artikel!!!!
    Mit meiner Seite bin ich auch ins kalte Wasser gesprungen, weil ich dachte, dass ich es nicht wissen kann, wenn ich es nicht versuche! Zugegebenermaßen war ich wieder ein wenig am verzweifeln, aber aufgeben kommt nicht in Frage. Ein steiniger Weg hat auch eine schöne Aussicht!
    Herzliche Grüße,
    Lea

    Reply
    • Textwelle - Redaktion Februar 24, 2019 at 6:56 am

      Danke Dir Lea! Das freut mich!

      Reply
  • Busymamawio Februar 24, 2019 at 11:37 am

    Eine wundervoller Text ❤️ als ich mit dem bloggen angefangen habe, gab es schon einige davon. Trotzdem habe ich es geschafft, mir einen Namen aufzubauen und bekannt zu werden. Wenn der Wille beziehungsweise die passion da ist, finden sich immer Wege.
    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

    Reply
    • Textwelle - Redaktion Februar 24, 2019 at 2:39 pm

      Das ist super! Wille und Ausdauer und Passion: da bin ich dabei! VG!!

      Reply
  • Mo Februar 24, 2019 at 11:59 am

    Liebe Sirit,

    ja, es ist doch gar nicht so einfach seine Komfortzone zu verlassen. Die Angst zu versagen ist ja doch schon ziemlich hoch. Ich ertappe mich da auch oft bei, dass ich erst einmal das Risiko abwäge. Aber ich etwas unbedingt möchte, dann versuche ich es immer. Ich halte mich da immer an den Leitspruch meines Papas: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.

    Dein Artikel trifft es genau. Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße,
    Mo

    Reply
    • Textwelle - Redaktion Februar 24, 2019 at 2:38 pm

      Danke, liebe Mo! Das ist sehr nett von Dir!!! Kann Deinem Papa nur zustimmen ;O)!

      Reply
  • Katarina Februar 24, 2019 at 1:13 pm

    Liebe Sirit,
    genau so ist es. Bei Vielen greife ich mir selbst an die Nase.
    Ich habe oft aufgegeben und doch wieder weiter gemacht. Hinfallen, austehen, Krone richten. Und immer so handeln, wie ich auch behandelt werden möchte. Du hast mit deinem Artikel ins Schwarze getroffen und deine Geschichte ist genau richtig zum Weitergeben.
    Danke! Katarina

    Reply
    • Textwelle - Redaktion Februar 24, 2019 at 2:38 pm

      Danke Dir sehr, liebe Katharina!!! Viele liebe Grüße! Sirit

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  • Avaganza Februar 24, 2019 at 10:09 pm

    Ich bin schon oft ins kalte Wasser gesprungen … aber ehrlich gesagt machen wir dabei eigentlich immer nur die Kommentare der anderen zu schaffen. Die Stimmen, die einen von außen zuflüstern dass es keinen Sinn macht und einen einreden wollen dass es eh nicht geht 😉 …

    lg
    Verena

    Reply
    • Textwelle - Redaktion Februar 26, 2019 at 6:45 am

      Ja, kann ich total nachvollziehen! Danke Dir, Verena!!!

      Reply

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